Das Masai Mara Nationalreservat ist Kenias berühmtester Naturschauplatz, eine hügelige Fläche goldenen Graslandes, in der Raubtiere und Beute das großartigste Naturschauspiel erleben. Die Mara grenzt an die Serengeti Tansanias und bildet die nördliche Etappe der Großen Migration, bei der Millionen von Gnus und Zebras bei einem der größten Wildtierereignisse der Erde mit Krokodilen gefüllte Flüsse überqueren. Das ganze Jahr über wimmelt es im Reservat von Löwen, Geparden, Leoparden, Elefanten, Büffeln und Giraffen, während die Flüsse Mara und Talek Flusspferde und Vögel in außergewöhnlich großer Zahl anziehen. Die Landschaft selbst erzählt eine Geschichte von offenen Ebenen, Akazienwäldern und dramatischen Steilhängen, die bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang leuchten. Massai-Gemeinschaften beweiden dieses Land seit Jahrhunderten und kulturelle Besuche bieten Einblicke in Traditionen, die noch immer eng mit dem Ökosystem verbunden sind. Bei Pirschfahrten im Morgengrauen sind jagende Katzen unterwegs, während Heißluftballonsafaris über den Herden schweben und unvergessliche Perspektiven bieten. Das Mara-Dreieck und die an das Reservat angrenzenden Schutzgebiete bieten exklusiven Zugang und eine geringere Fahrzeugdichte. Für Fotografen, Hochzeitsreisende und Safari-Neulinge gleichermaßen bietet die Masai Mara das typische ostafrikanische Erlebnis mit einer unübertroffenen Wildtierdichte und einer Landschaft, die in ihrer Schönheit fast filmisch wirkt. Zwischen Juli und Oktober ziehen dramatische Flussüberquerungen Besucher aus aller Welt an. Private Naturschutzgebiete wie Mara North und Naboisho erlauben Fahrten abseits der Straße, Frühstück im Busch und Nachtfahrten, die im öffentlichen Naturschutzgebiet verboten sind. Selbst außerhalb der Migrationszeit jagen ansässige Raubtiere das ganze Jahr über, und die goldenen Graslandschaften bleiben mit ständiger Bewegung und Filmkulisse lebendig.
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